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Die Oberflächen der Prüflinge sind matt-
schwarz lackiert und dreidimensional ge-
wölbt, die Symbolik herausgelasert. Die Fehlertoleranzen liegen
im Zehntelbereich, die sichtbaren Mängel jedoch im µ-Bereich.
Präzise lautete die Aufgabe: Erkennen von Oberflächenunreinheiten
und Lage und Plausibilität der Symbole. Gelöst wird dies mit
zwei hochauflösenden Flächenkameras auf einem X-Y-Z-Servoportal,
in Kombination mit telezentrischen Objektiven und je einem LED-Ringlicht.
Die Kameras lösen mit 7µ je Pixel auf. Die Stärke telezentrischer
Objek-
tive liegt in der verzeichnungsfreien Abbild-
ungstreue unabhängig von der Entfernung.
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| Bildverarbeitung
für Tschechien |
Die
Abteilung Prüftechnik - Bildverarbeitung - kümmert
sich derzeit um ein äußerst an-
spruchsvolles Projekt.
Qualitätssicherung ist auch hier wieder oberstes Gebot.
Die Kameraspezialisten sind mit der Aufga-
be betraut, Bedienelemente
zur Klimasteu-
erung eines neuen Kompaktklasse-Auto-
mobiles optisch
auf deren Güte zu über-
prüfen.
Der Endkunde verlangt die Qua-
litätsprüfung der Bauteile
nach VDA16. Das heißt, Inaugenscheinnahme der Produkte
in 50 Zentimeter Entfernung mit Ausspiegeln der Oberflächen.
Die Schwierigkeit darin besteht, den Prozess mit Bildverarbeitungs-
systemen
zu automatisieren. Was mit bloßem Auge auf dreidimensional
gewölbten Flächen durch Drehen und Schwenken er-
kannt
werden kann, ist in der Umsetzung mit gängiger Kameratechnik
doch schwieriger als ursprünglich gedacht.
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